Kein Grund für Angst vor der Spritze (09/2016)

Seit 2007 ist die HPV-Impfung eine in Deutschland empfohlene Standardimpfung für alle Mädchen. Andere Länder zeigen eindrucksvoll, was die Impfung bewirken kann: Im Rahmen eines staatlich finanzierten HPV-Schulimpfprogramms wurden in Australien bereits seit 2007 über sechs Millionen Impfungen an Mädchen und Frauen verabreicht. Innerhalb von drei Jahren konnte man einen Rückgang der Zellveränderungen, die das Krebsrisiko erhöhen, bei Mädchen unter 18 Jahren um ein Drittel verzeichnen.

Weitere Information:
www.morgenweb.de – Kein Grund für Angst vor der Spritze

Modellprojekt – HPV-Impfung an Grundschulen (05/2016)

Leider ist die HPV-Impfung in Deutschland im Vergleich zu anderen Standardimpfungen wenig verbreitet: Nur vier von zehn Mädchen haben diesen wirkungsvollen Schutz. In Hessen nehmen nur etwa 22% der Frauen die Chance einer vollständigen Impfung wahr. Ein Modellprojekt an Grundschulen im südhessischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar soll dazu beitragen, aufzuklären und durch ein Impfangebot vor Ort in den Grundschulen die Impfquoten zu steigern.
 
Artikel in der Zeitschrift FRAUENARZT (05/2016)
 

Ein Stich gegen Krebs (05/2016)

HPV-Impfung – Warum der Schutz sinnvoll ist!
Eine Spritze, die vor Krebs schützt: Als die HPV-Impfung in Deutschland 2006 auf den Markt kam, war das eine medizinische Sensation. Kurz darauf krönte der Nobelpreis für Harald zur Hausen die Neuerung.
 

Dem Tod knapp entronnen (05/2016)

Aktueller Artikel aus der Frankfurter Rundschau:
Die Wiesbadenerin Sabrina Scherbarth wirbt dafür, dass Eltern ihre Töchter gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen. Die 47-Jährige weiß, wovon sie redet. Sie selbst hat diese Krebsform nur knapp überlebt und danach sogar noch ein Kind bekommen.

Weitere Informationen und Quelle:
Artikel in der Frankfurter Rundschau

HPV-Impfung: Zweite Runde an der Bergstraße (03/2016)

Das Modellprojekt zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs geht im Kreis Bergstraße in die zweite Runde. Dr. Claus Köster vom Gesundheitsnetz Rhein-Neckar hat sich vorgenommen, das Modell auszuweiten.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 5000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 1600 sterben daran, mehr als 100 000 Frauen müssen operiert werden, um Krebsvorstufen zu entfernen. Das muss nicht sein, sagt Mediziner Claus Köster vom Gesundheitsnetz Rhein-Neckar. Es gebe schließlich einen wirkungsvollen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs.

Weitere Informationen und Quelle:
echo-online – HPV-Impfung: Zweite Runde an der Bergstraße

Modellprojekt gegen Gebärmutterkrebs wird ausgeweitet (03/2016)

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 5000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 1600 sterben daran, mehr als 100 000 Frauen müssen operiert werden, um Krebsvorstufen zu entfernen. Das muss nicht sein, sagt Mediziner Claus Köster vom Gesundheitsnetz Rhein-Neckar. Es gebe schließlich einen wirkungsvollen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs.

Weitere Informationen und Quelle:
www.echo-online.de – Modellprojekt gegen Gebärmutterkrebs wird ausgeweitet

Vor zehn Jahren wurde erstmals gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft – Seine Arbeit ist noch längst nicht abgeschlossen (03/2016)

Harald zur Hausen gilt als außergewöhnlicher Wissenschaftler und herausragender Virologe. Im Jahr 2008 erhielt er den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung, dass Humane Papillomviren (HPV) Gebärmutterhalskrebs auslösen. Das Ergebnis seiner Forschungen am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, eine hochwirksame Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, war zu dieser Zeit schon zwei Jahre alt. Im RNZ-Gespräch anlässlich seines heutigen 80. Geburtstages machte Harald zur Hausen deutlich: Seine Arbeit ist noch längst nicht abgeschlossen.

Weitere Informationen und Quelle:
Rhein-Neckar-Zeitung – Nobelpreisträger Harald zur Hausen feiert heute 80. Geburtstag

Hessische Krebspräventionsinitiative „du bist kostbar“ Gesundheitsminister Stefan Grüttner zieht Bilanz anlässlich des Weltkrebstages (02/2016)

Hessische Landesregierung ist aktiv gegen Krebs. Prävention ist ein wichtiger Baustein, um Krebs entgegen zu wirken und erkrankten Menschen ein Leben mit Krebs zu erleichtern

Krebs ist in Hessen nach Herz -Kreislauf -Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Jährlich erkranken in Hessen rund 35.000 Menschen neu an Krebs.

Weitere Informationen und Quelle:
Landesärztekammer Hessen – Stefan Grüttner zieht Bilanz

HPV-Impfung auch für Jungen gefordert (02/2016)

Die Hessische Krebspräventionsinitiative zieht angesichts des Weltkrebstages Bilanz: Gerade bei der HPV-Impfung sei noch viel zu tun. Ein Modellprojekt in Südhessen zeigt, wie höhere Impfraten erzielt werden könnten.

In Sachen HPV-Impfung ist in Deutschland noch viel Luft nach oben: So müssten einerseits die Impfquoten erhöht, andererseits auch Jungen gegen die Viren geimpft werden.

Das forderten Experten bei einer Veranstaltung der Hessischen Krebspräventionsinitiative “du bist kostbar”. Die Initiative, für die Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Schirmherrschaft übernommen hat, legt in diesem Jahr ihren Fokus auf HP-Viren und durch sie hervorgerufene Krebserkrankungen.

Weitere Informationen und Quelle:
Ärzte Zeitung – HPV-Impfung auch für Jungen gefordert